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1000 Fragen an mich #5

Gleich die erste Frage hat mich diese Woche stark beschäftigt, deshalb springen wir gleich hinein, ohne weiteres Geplänkel. Bittesehr:

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest? Hm, eine schwierige Frage. Im ersten Augenblick assoziierte ich sehr viel „Freizeit“ mit dem Gefängnis und ich dachte sofort, ha, endlich Zen-Meisterin werden! Aber um ehrlich zu sein,  Weiterlesen

1000 Fragen an mich #4

Nachdem ich ein par Anlaufschwierigkeiten hatte und die ersten drei Teile der 1000 Fragen in einem Beitrag zusammenfassen musste, bin ich ein bisschen stolz darauf, heute pünktlich mit Part 4 fertig zu sein. Dieser Teil des Michselbstwichtigfindens klappt schon mal. Awesome!

Es hat mir wieder Spaß gemacht. Ich bemühe mich, authentische Antworten zu geben, und es ist interessant zu sehen, welche Fragen da plötzlich „schwierig“ werden. Das sind die Stellen, an denen es dann in der Regel spannend wird. Nicht alles davon findet sich hier im Blog, weil halt… Aber alles, was einigermaßen öffentlichkeitstauglich ist, steht hier:

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1000 Fragen an mich, Teil 1 bis 3

Ich gebe es nicht gerne zu: Es fällt mir schwer, mich gut um mich selbst zu kümmern. Mich wichtig genug zu finden und mir zu erlauben, Umstände zu machen, mir selbst und anderen. „Jaja“, wirst Du sagen, „so ist das halt, wenn man ein Kleinkind hat, da ist alles andere wichtiger als man selbst.“ „Leider nein“, werde ich Dir dann antworten, „damit hat das nichts zu tun.“ Es ist vielmehr ein Problem, das mich schon ein Leben lang begleitet und das mir mit schöner Regelmäßigkeit ein Bein stellt, weil ich mich pushe, immer weiter, weit über meine Grenzen hinaus, und dann noch ein Stückchen weiter, und weil ich dann immer noch nicht akzeptiere, dass es diese Grenzen gibt und dass sie auch vollkommen ok sind.

Nachdem das vergangene Jahr stark davon geprägt war, irgendwie die lange Krankheit des Mupfpapas zu überstehen und den „Laden“ Familie am Laufen zu halten, haben alte Muster wieder die Oberhand gewonnen: Ich habe mich konsequent hintenangestellt, habe die anstehenden Aufgaben alle einigermaßen bewältigt, der Laden lief – und ich kroch auf dem Zahnfleisch hinterher. Ich spüre jetzt, etwa sechs Monate nach der Entwarnung, wie mir diese Zeit nachhängt, wie ich die angesammelte Erschöpfung nicht loswerde. Höchste Zeit, das zu ändern! Ich muss es wieder üben, mich selbst wichtig zu nehmen, mich selbst zur Priorität zu machen und dafür zu sorgen, dass es mir gut geht.

Und deshalb werde ich von nun an (hoffentlich wöchentlich) an der Bloggeraktion #1000fragenzudirselbst teilnehmen, die Bloggerin Johanna Pinkepank ins Leben gerufen hat. Die 1000 Fragen stammen ursprünglich aus der Zeitschrift Flow, in hübschen Zwanzigerpaketen begleiten sie uns nun durch das Jahr 2018.

Also dann, Bühne frei füüüür… MICH!

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